Ohrenkorrektur

Abstehende Ohren können einen erheblichen Leidensdruck bei den Betroffenen auslösen. Sie können zwar auch pfiffig und frech aussehen, aber auch zu Spott und Hänseleien Anlass geben. Dies kann auf die Betroffenen so negativ stigmatisierend wirken, dass sie die Entwicklung der Persönlichkeit behindern und damit zu einer Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit führen. Eine operative Ohrenkorrektur kann die Lebenszufriedenheit steigern und seelische Fehlentwicklungen vermeiden helfen.

Wie wird eine Ohrenkorrektur durchgeführt?

Die Ohrenkorrektur zielt in der Regel auf die Korrektur der abstehenden Ohren ab, seltener ist eine Ohrmuschelverkleinerung zur Harmonisierung des Aussehens notwendig. Bei der Operation kommen Naht- und/oder Schnitttechniken zum Einsatz, mit denen der Ohrknorpel dauerhaft in die gewünschte Form und Position gebracht wird. Hierzu ist nur ein kleiner, unauffälliger Schnitt hinter dem Ohr nötig, so dass keine von vorne sichtbaren Narben verbleiben. Je nach Befund kann es notwendig sein, dass der Chirurg einen Teil des Ohrknorpels entfernt oder neu formt.
In der Nachbehandlung muss für eine Woche ein Stirnverband (Stirnband) Tag und Nacht getragen werden, danach sollte das Stirnband noch ca. 3 Wochen zur Nacht getragen werden.