Oberschenkelstraffung

Die Oberschenkelstraffung ist vor allem für ältere Menschen eine gute Methode, um die Folgen der nachlassenden Elastizität der Haut auszugleichen. Aber nicht nur durch den natürlichen Alterungsprozess, sondern auch nach stärkerer Gewichtsabnahme kann es vorkommen, dass die Haut an Spannkraft verliert und insbesondere an den Innenseiten der Oberschenkel herabhängt. Bei stark ausgebildetem Unterhautfettgewebe in diesem Bereich kann es zudem passieren, dass beim Laufen durch ein Scheuern der Oberschenkelinnenseiten schmerzhafte Hautreizungen entstehen. Eine Oberschenkelstraffung ist dann in der Ästhetisch Plastischen Chirurgie das Mittel der Wahl.

Was passiert bei einer Oberschenkelstraffung?

Je nach Befund kommen bei der Oberschenkelstraffung verschiedene Techniken zum Einsatz, die sich insbesondere hinsichtlich der Schnittführung unterscheiden. In der Regel setzt der Facharzt einen Schnitt, der von der Leistengegend bis zur Gesäßfalte reicht. Danach löst er die Haut in Richtung Knie vom darunter liegenden Gewebe. Ein solcher halbmondförmiger Schnitt ist in vielen Fällen ausreichend. Bei einer stark ausgeprägten Hauterschlaffung kann es aber auch notwendig sein, einen dreiecksförmigen Schnitt bis zur Mitte der Oberschenkelinnenseite zu ziehen. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, die Oberschenkelstraffung mit einer lokalen Fettabsaugung zu kombinieren.