Hyperhydrosis

Übermäßiges Schwitzen, eine sogenannte Hyperhidrosis, verursacht bei den Betroffenen oft einen hohen psychischen Leidensdruck und kann zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität führen. Meist ist der Bereich der Achseln betroffen, einige Patienten leiden aber auch unter einer Hyperhidrosis der Hände. Die Schweißproduktion führt nicht nur zu einem unangenehmen Gefühl auf der Haut, sondern kann auf Dauer auch Hautreizungen zur Folge haben. Als noch gravierender empfinden Patienten aber meist die sozialen Folgen. Die ständige Sorge, andere könnten die extreme Schweißproduktion bemerken, beeinträchtigt die zwischenmenschlichen Beziehungen der Betroffenen. Wir bieten Ihnen unterschiedliche Methoden der Behandlung des übermäßigen Schwitzens an, um Ihnen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen.

Wie wird eine Hyperhidrosisbehandlung durchgeführt?

Für die übermäßige Achselnässe (Hyperhidrosis axillaris) sind vergrößerte Schweißdrüsen verantwortlich, die direkt unter der sogenannten Lederhaut liegen. Wir bieten Ihnen zur Schweißdrüsenentfernung unterschiedliche Methoden an:

  1. die Kombination von Abschabung und Absaugung (Suktionskürettage) über ein bis zwei kleine Einstiche in örtlicher Betäubung.
  2. Die komplette Excision (Entfernung) des Schweißdrüsen (und Haar) tragenden Bereiches der Achselhöhle. Hierzu sind allerdings relativ große Schnitte notwendig.
  3. Die Injektionstherapien mit Botulinumtoxin. Diese muss zwar in regelmäßigen Zeitintervallen (ein- bis zweimal jährlich) wiederholt werden, dafür entstehen durch diese Behandlung keinerlei Ausfallzeiten für die Genesung.

Zur Behandlung des übermäßigen Schwitzen an den Händen empfehlen wir ebenfalls die Injektionstherapie mit Botulinumtoxin. Diese führen wir auf Wunsch auch in Lokalanästhesie der Hände (Handblock) durch.