Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett
In den letzten Jahren wurde die Methode der Eigenfettverpflanzung immer weiter verbessert. So stellt die Brustvergrößerung mit Eigenfett mittlerweile eine echte Alternative zur traditionellen Brustvergrößerung mittels Implantaten dar, wenn ein Wunsch nach einer nur leichten Vergrößerung vorliegt. Die BEAULI-Methode (Breast Augmentation by Lipotransfer) basiert auf der von Sydney Coleman, einem amerikanischen plastischen Chirurgen, entwickelten Technik des Lipofilling. Sie ist endzwischen eine sichere Methode für die leichte bis moderate Brustvergrößerung. Mit Eigenfett können beispielsweise Asymmetrien der Bruste ausgeglichen werden. Die Verwendung des körpereigenen Fettes hat den Vorteil, dass kein Fremdkörper (Silikonimplantat) benötigt wird. Bei dieser Behandlung erzielt man zwei Effekte auf einmal:
1. Reduktion störender Fettpölsterchen bei der Entnahme des Fettgewebes
2. Die Vergrößerung der Brust

Wie wird eine Brustvergrößerung mit Eigenfett durchgeführt?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil der OP entnimmt der Ästhetisch-Plastische Chirurg aus vorher definierten Arealen (meist an Bauch, Beinen oder im Bereich der sogenannten Reiterhosen) Fettzellen. Dies erfolgt durch eine Fettabsaugung. Das gewonnene Fett wird durch ein spezielles Filtersystem aufbereitet und für die Transplantation vorbereitet.

Im zweiten Teil der OP wird das Fett gezielt in die vorher festgelegten Stellen der Brust transplantiert. Über ein oder zwei kleine Schnitte in der Unterbrustfalte oder am Brustwarzenrand, wird das Eigenfett im Unterhautgewebe und unter dem Brustmuskel in kleinen Mengen gleichmäßig eingebracht. Pro Operation kann eine Volumenzunahme bis zu ca. 150 Milliliter je Brust erzielt werden.