Unterlidstraffung

Wie auch bei den Oberlidern haben auch Veränderungen im Bereich der Unterlider starken Einfluss auf den individuellen (Gesichts-) Ausdruck einer Person. Menschen, die unter Tränensäcken leiden, werden von ihren Mitmenschen oft als übermüdet oder unaufmerksam wahrgenommen, auch wenn dies überhaupt nicht der Fall ist. Der Ästhetisch-Plastische Chirurg kann auf verschiedene Methoden der Augenlidkorrektur zurückgreifen, um Tränensäcke zu behandeln und Betroffenen wieder zu einer frischen und jugendlicheren Ausstrahlung zu verhelfen.

Wie wird eine Korrektur der Tränensäcke (Unterlidstraffung) durchgeführt?

Vor einer Unterlidstraffung ist es wichtig zu untersuchen, ob die Unterlidkante noch straff am Augapfel anliegt, ob ein Überschuss oder eine Vorwölbung von Fettgewebe unter der Lidhaut vorliegt oder überwiegend zu viel Haut und damit ein Ödem (Gewebswasserpolster) vorhanden ist. Nur so kann geklärt werden, welche Methode die richtige für die Korrektur der Tränensäcke und zur Unterlidstraffung ist. Je nach Befund ist eine Unterlidstraffung mit Hautentfernung, mit Fettverlagerung oder -entfernung, mit Ablösung der knöchernen Anheftung (sog. Arcus maginalis release) der inneren Bindehaut (Septum orbitale) oder auch mit Lidbändchenstraffung möglich, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Zudem stehen verschiedene Möglichkeiten der Schnittführung (von innen und außen) zur Verfügung.

Probleme an den Unterlidern können aber auch durch ein alterungsbedingt abgesunkenes Mittelgesicht verursacht sein und dann durch ein subperiostales Midfacelift sehr gut korrigiert werden.